NAME: Ombysh Filipp Valeriyevich
Geburtsdatum: 5. Juli 1985
Aktueller Stand in der Strafsache: Angeklagter
Artikel des Strafgesetzbuches der Russischen Föderation: 282.2 (1)
In Gewahrsam genommen: 2 Tage in der vorläufigen Haftanstalt, 19 Tage in der Untersuchungshaftanstalt, 111 Tage Unter Hausarrest
Derzeitige Einschränkungen: Hausarrest

Biographie

"Warum ist Auferstehung notwendig, wenn ein Mensch nach dem Tod bereits im Paradies lebt?" – diese Frage verfolgte Filipp Ombysh lange. Er fand die Antwort in der Bibel, und sie veränderte sein Leben.

Filipp wurde in Saratow geboren. Als der Junge sieben Jahre alt war, starb sein Vater, und seine Mutter zog Filipp allein groß. Jetzt ist sie in den Ruhestand.

Nach der Schule leistete Filipp alternative zivile Tätigkeiten im Regionalkrankenhaus von Tscheljabinsk als Hilfsarbeiterin und Assistentin in einer Apotheke. Dann erhielt er den Beruf eines Konditors. Eine Zeit lang arbeitete er als Sicherheitsmann.

Im Jahr 2008 wurde Filipp einer der Zeugen Himmels. 15 Jahre später ereignete sich ein weiteres wichtiges Ereignis in seinem Leben – er heiratete Olga, die seine Lebensansichten teilt. Sie trafen sich bei einem freundschaftlichen Fußballspiel. Beide lieben Sport: Filipp liebt Armdrücken, und Olga mag Volleyball. Sie ist von Beruf Friseurin.

Als Filipp verhaftet wurde, wurden die Eltern des Paares zum Verhör vorgeladen. Später begann der Druck auf Olgas jüngere Schwester, die in der 11. Klasse war. Es war so ernst und anstrengend, dass die Eltern des Mädchens gezwungen waren, ihre Unterlagen aus der Schule zu holen.

Fallbeispiel

Im Februar 2025 leitete die FSB-Direktion für die Region Saratow ein Strafverfahren wegen Beteiligung an Aktivitäten einer als extremistisch eingestuften Organisation ein. So interpretiert die Untersuchung die Abhaltung friedlicher Versammlungen zum Gottesdienst der Zeugen Jehovas. Im September desselben Jahres wurden die Häuser mehrerer Gläubiger in Saratow und im Dorf Anastasino durchsucht. Während der Durchsuchung wurde ein Elektroschocker wiederholt und unvernünftig gegen Proschenkow eingesetzt, seine Frau bat zahlreiche Behörden, den Vorfall dringend zu untersuchen. Das Gericht setzte Michail Proschenkow, Aleksej Kasakow, Aleksandr Akelin und Filipp Ombysch in ein Untersuchungshaft und Sergej Jefremow unter Hausarrest. Das Gericht verlegte bald alle vier Gläubigen aus dem Untersuchungshaft in Hausarrest
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