Biographie
Freunde, Nachbarn und Bekannte kennen Igor Schmidt aus Sewastopol als einen Menschen mit tadellosem Ruf, einen loyalen Freund und verantwortungsvollen Menschen, der stets bereit ist zu helfen. Doch der gewohnte Alltag des friedlichen Christen wurde durch eine Hausdurchsuchung und seine Festnahme gestört. Igor wurde des Extremismus beschuldigt und im Herbst 2020 ins Gefängnis gesteckt. Später kam er nach einem Urteil des Gerichts ins Straflager. Der Gläubige wurde im Herbst 2026 nach mehr als fünf Jahren Haft freigelassen.
Igor wurde 1972 im Dorf Lariak (Oblast Tjumen) geboren. Nach der Schule schloss er eine technische Berufsschule in Nischnewartowsk ab. Er arbeitete als selbstständiger Unternehmer. Im Jahr 2001 zog er nach Sewastopol um. In seiner Freizeit liebt er es, sich in der Natur aufzuhalten, am Meer zu sein und die malerischen Orte der Krim zu besuchen.
Igor lernte die Bibel durch seine Mutter kennen. Er war beeindruckt davon, wie das Wissen aus diesem Buch das Leben seiner Mutter veränderte: Sie wurde fröhlicher, der Umgang mit Mitgläubigen wirkte sich positiv auf sie aus. Diese Veränderungen bei seiner Mutter motivierten Igor, sich mit der Heiligen Schrift vertrauter zu machen. Im Jahr 2005 ließ er sich taufen.
Igors Schwester, Freunde und Bekannte verstehen nicht, warum dieser friedliche Mensch als gefährlicher Straftäter betrachtet wurde und ins Straflager musste, nur weil er an den Gott Jehova glaubt.
